Kommentar zu Schockbildern auf Zigarettenpackungen

0 Artikel No Comments

Natürlich wurden in der EU Richtline 214/40/EU nicht nur Schockbilder für Zigarettenpackungen (eigentlich für Tabakerzeugnisse) beschlossen, aber dieser Teil der Richtlinie, die zum 20.05.2016 in deutsches Recht umgesetzt wurde, erhitzt die Gemüter am meisten. Und ich gebe zu – meins auch.

Ich (als Nichtraucher) möchte nicht von diesen Bildern belästigt werden, was aber zwangsläufig passieren wird.

Ausserdem bezweifle ich den mittel- bis langfristigen Erfolg der drastischen Darstellungen an.

Und zuletzt nehme ich dem Gesetzgeber (egal ob EU oder Deutschland) extrem übel, dass einerseits solche Maßnahmen ergriffen werden obwohl andererseits doch gar kein ernsthafter Wunsch da sein kann, Tabakerzeugnisse wirklich abzuschaffen – sonst würde man das Problem nämlich mit einem Verbot lösen.

 

Meine Gedanken zum Thema

 

Die Bilder bekommt Jeder zu sehen

 

Ich persönlich fühle mich dadurch belästigt. Ich will mir solche Krankheitsbilder nicht ansehen und bin aus gutem Grund keine Ärztin, Krankenschwester oder  Pflegekraft.

Und nun werden mir diese Bilder an Orten aufgewzungen, an denen ich meine Lebensmittel kaufe und bezahle, was ich nochmal als „extra“ unangenehm empfinde.

Ausserdem frage ich mich, ob die Bilder kleineren Kindern nicht einige Alpträume bescheren werden. Ich weiss jedenfalls, dass ich mich als Kind vor solchen Bildern richtig gegruselt hätte und vermutlich Nachts nicht hätte schlafen können (zumindest bis eine Gewöhnung eintritt).

 

Sind die Bilder wirklich erfolgreich? Ja und Nein

 

Es wird immer wieder auf Studien hingewiesen, die besagen, dass die Bilder und Text mehr beeinflussen, als nur Text. Meines Erachtens ist das zwar eine Binsenwahrheit und dafür hätte es keine Studien gebraucht, aber gut.

Da diese Studien allerdings nur „Text mit Bild“ mit „nur Text“ in Relation setzen, aber nicht tatsächliche absolute Ergebnisse betrachten, finde ich diese Studien nicht geeignet, den zu erwartenden Erfolg für die Bildchen zu bewerten.

Etwas anders sieht es aus, wenn man sich die Entwicklung in Ländern ansieht, bei denen es diese Schockbilder schon länger gibt.

In Australien werden Zigaretten seit 2012 nur noch in einheitlich schlammgrünen Schachteln mit großflächigen Bildern von Krebsgeschwüren oder Raucherlungen verkauft werden. Der Markenname ist nur noch klein und unauffällig auf den Verpackungen zu finden.

Den Erfolgt misst man dort z.B. daran, dass nach der Einführung die Zahl der Anrufe bei der Telefon-Hotline „Quitline“ um rund 78 Prozent zugenommen haben. „Quitline“ bietet Hilfe für Menschen, die mit dem Rauchen aufhören wollen (Die Studie erschien 2014 im „Medical Journal of Australia“).

Allerdings hatte Australien eine mit 16% der Erwachsenen ohnehin eine der niedrigsten Raucherquoten Weltweit.

Und trotz der Studie konnte sich Großbritannien nicht entschließen, die gleichen Maßnahmen einzuführen – obwohl die Studie die entsprechenden Argumente dafür liefern sollte.

Der britische Premierminister David Cameron hatte eigentlich angekündigt, dem australischen Beispiel folgen zu wollen. Er machte dann aber einen Rückzieher und meinte, es gebe keinen Beweis, dass diese Verpackungen wirklich mehr Menschen dazu brächten, mit dem Rauchen aufzuhören (Der Link zur Studie findet sich in den Quellenangaben am Ende des Beitrags – wer mag kann sich ja selbst ein Bild machen)

 

Meine persönliche Meinung:

 

Es ist offensichtlich, dass Bilder + Text die Mehrheit der Menschen mehr ansprechen und beeinflussen, als nur Text.

Und ich glaube auch, dass die Schockbilder in der ersten Zeit eine Wirkung haben, vermutlich vor allem auf jüngere Betrachter. Ich fürchte allerdings, dass dieses nicht allzu lange anhält. Der Mensch ist nun mal so gestrickt, dass er sich an fast alles gewöhnt und mit der Zeit einfach abstumpft. Und ich bin der festen Überzeugung, dass nach den ersten positiven Effekten der Erfolg sehr schnell abflauen wird und man einfach über die Bilder weg schauen wird.

Ein paar kurzfristige Erfolge – ja, aber eben doch nur eine Art Strohfeuer. Und dann gibt es ja auch noch diese netten Hüllen für Zigarettenschachteln.

Nun kann man natürlich argumentieren, dass ein paar Erfolge eben auch Erfolge sind und die Maßnahmen rechtfertigen – ich habe dazu aber keine eindeutige Meinung. Einerseits finde ich nur ein gerettetes Leben ist den Aufwand wert, andererseits bin ich der Meinung, dass man erwachsenen Menschen zugestehen sollte, eigenverantwortlich zu handeln und sie nicht durch medienwirksame Maßnahmen zu gängeln versuchen.

Zudem – was ist, wenn sich die Suchtprobleme nur weg vom Nikotin verlagern, aber nicht wirklich verschwinden?

Vielleicht beginnen weniger Menschen mit dem Rauchen. Und vielleicht hören sogar einige Raucher auf. Aber das heisst ja nicht, dass man nicht auf andere Süchte ausweichen kann. Alkohol, Zucker, Fett, Spielen, Drogen, Sport… alles kann zur Sucht werden. Hat sich darüber schon jemand Gedanken gemacht oder gar geforscht?

 

Die Rolle des Staates:

 

Scheinheilig. Das ist das, was mit als ersters einfällt, wenn ich an die Rolle der gesetzgebenden Organe und der beteiligten Politiker denke.

Da werden Maßnahmen ergriffen, Menschen vom Rauchen abzuhalten oder wegzubringen. Medienwirksam, mit Schockbildern. Man zeigt, dass man etwas tut und sich um die Gesundheit der Bürger sorgt. Man behauptet, junge Menschen schützen und das Gesundheitssystem entlasten zu wollen.

Klingt erstmal toll?

Wenn man sich sooooo große Sorgen um seine Bürger und das Gesundheitssystem machen würde – warum verbietet man Tabakwaren nicht einfach (ok – einfach wäre es nicht, aber ihr wisst, worauf ich hinaus will)? Würde man diese Frage an  zuständige Politiker richten, würden sich diese vermutlich anfangen zu winden und dann sehr viel zu reden ohne etwas zu sagen.

Tatsache ist aber, dass es doch gar nicht gewollt sein kann, den Konsum von Tabakerzeugnissen auf 0 zu reduzieren.  Der Verkauf von Zigaretten und anderen Tabakprodukten spült jedes Jahr Unmengen an Geld in den deutschen Haushalt. Und ganz abgesehen von den Einnahmen, sind Raucher natürlich auch Wähler und Tabakkonzerne sehr gute Lobbyarbeiter. Wer möchte es sich schon ernsthaft mit diesen verscherzen?

Da ist es dann doch viel besser (angenehmer) ein bißchen medienwirksamen Aktionismus walten zu lassen, statt ein Problem wirklich anzugehen. Anstatt also Nägel mit Köpfen zu machen und Tabakerzeugnisse zu verbieten, geht man hin und erfindet die Schockbilder. Und diese sind ja auch so wunderbar geeignet, in den Medien zu demonstrieren „Wir tun was“.  Alle dürfen sich ein bißchen darüber aufregen und ihren Senf dazugeben und dann herrscht wieder Ruhe. So mögen Politiker das.

Nicht falsch verstehen. Mir ist es persönlich egal, ob man Tabakerszeugnisse verbietet oder nicht. Nur diese Scheinheiligkeit – die ärgert mich maßlos. Aber gut, immerhin geht man jetzt tatsächlich ein Verbot von Zigarettenwerbung an. Man freut sich ja schon über Kleinigkeiten. Und vielleicht gibt es ja dann langfristig doch einen „sanften“ Ausstieg.

 

Das liebe Geld

 

Ein kurzer Blick auf die finanziellen Aspekte darf natürlich nicht fehlen.

 

Einnahmen aus dem Verkauf von Tabakerzeugnissen:

Tabaksteuer (2015: 14,92 Milliarden Euro)

Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Kapitalerstragsteuer, Sonstige Einnahmen (eher Peanuts) wie z.B. Lohnsteuer, Grundsteuern (leider konnte ich bisher keine Zahlen in Erfahrung bringen)

Dagegen stehen die Kosten, die Raucher dem Gesundheitssystem (also den Krankenkassen) verursachen. Eine Studie beziffert die jährlichen, von Rauchern verursachten Kosten im Gesundheitssystem auf 80 Milliarden Euro. Bei Gesamtkosten von 209 Milliarden Euro (2015) ist das natürlich ein richtig fetter Anteil.

Hinweis: Diese Zahlen betreffen nur die gesetzlichen Krankenkassen, für die private Krankenversicherung habe ich keine Zahlen herausgesucht.

Aber kann man einfach so aufrechnen? Als normaler Bürger schon, weil sowohl Krankenkassenbeiträge (den Arbeitgeberanteil jetzt mal unberücksichtigt), wie auch die Mittel für den Haushalt aus unseren Geldbörsen stammen. 

Aus Politikersicht stellt sich das Ganze aber anders da, denn für diesen handelt sich um verschiedene Etats. Die Krankenkassen bekommen zwar einen Zuschuß vom Bund, aber der wird ausschließlich für versicherungsfremde Leistungen bezahlt und fällt immer an – ob es Raucher gibt oder nicht.  Wogegen der Wegfall der Tabaksteuer (die anderen Einnahmen aus dem Tabakgeschäft noch gar nicht gerechnet) von fast 15 Milliarden voll im Haushalt zu Buche schlagen würden.

Für Politiker macht es also Sinn, Tabakerzeugnisse nicht zu verbieten, solange der Wähler ihm wg. der Kosten im Sozialsystem keinen Druck macht.

 

Hinweis zum Schluß:

 

Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich hier nicht um einen umfassenden Fachartikel handelt (hierfür hätte ich wesentlich mehr in die Tiefe gehen und viel umfangreicher recherchieren und Quellenstudium betreiben müssen), sondern nur um meine ganz persönlichen Gedanken und Ansichten.

Natürlich habe ich mir mit dem Artikel Mühe gegeben, aber ich bin weder Raucher, Politiker, Statistiker, Wirtschaftswissenschaftler oder mit einem Tabakkonzern geschäftlich verbunden, sondern nur eine ganz normale Frau, die sich so ihre Gedanken macht.

 

 

Quellen:

Die EU Richtlinie 2014/40/EU

Die australische Studie

Zigarettenindustrie Zahlen und Fakten

Studie „Kosten des Rauchens in Deutschland“

 

Natürlich wurden in der EU Richtline 214/40/EU nicht nur Schockbilder für Zigarettenpackungen (eigentlich für Tabakerzeugnisse) beschlossen, aber dieser Teil der Richtlinie, die zum 20.05.2016 in deutsches Recht umgesetzt wurde, erhitzt die Gemüter am meisten. Und ich gebe zu – meins auch. Ich (als Nichtraucher) möchte nicht von diesen Bildern belästigt werden, was aber zwangsläufig passieren […]

Kurzempfehlung: Nivea Q10 plus Energy Serum

0 Kurzempfehlung No Comments

Vor einigen Monaten habe ich eine angefangene Packung des Nivea Q10 plus Energy Serum von meiner Mutter bekommen, weil diese wegen ihrer kürzlich diagnostizierten Rosazea jetzt nur noch nur Spezialprodukte verwenden kann.

Normalerweise kaufe ich solch relativ teure Produkte eher selten, aber nachdem nun kürzlich die Packung leer war, habe ich das Serum tatsächlich nachgekauft.

 

Nivea Q10 plus

Nivea Q10 plus

 

Was mir gefallen hat:

  • Kein trockenes oder spannendes Gefühl nach der Anwendung (damit habe ich bei vielen anderen Pflegeprodukten Probleme)
  • Sehr sparsame Anwendung (mir reicht 2x drücken für das ganze Gesicht)
  • Der Geruch (etwas in Richtung Parfum – ich mag es, viele andere Kunden wohl nicht so. Ist sicherlich Geschmacksache)
  • Nach einigen Tagen Anwendung ist meine Haut tatsächlich weniger trocken (ich leide sehr unter trockender Haut) und sieht etwas frischer aus.

 

Nivea Q10 plus

Nivea Q10 plus

 

Sonstiges: Natürlich ist so ein Serum auch keine Wunderwaffe gegen Falten, was ich aber auch nicht erwarte. Mir war vor allem wichtig, dass das Produkt gegen trockene Haut hilft und ich es gut vertrage – beides war der Fall.

Der Preis von meist knapp 10€ ist natürlich nicht billig, aber da man das Serum wirklich sehr sparsam auftragen kann, reicht eine Packung mit 40ml auch bei täglicher Anwendung wirklich lange (genauer Zeitraum folgt, wenn die Packung aufgebraucht ist – die erste war ja schon angefangen).

 

Amazon Affiliate Link *

Vor einigen Monaten habe ich eine angefangene Packung des Nivea Q10 plus Energy Serum von meiner Mutter bekommen, weil diese wegen ihrer kürzlich diagnostizierten Rosazea jetzt nur noch nur Spezialprodukte verwenden kann. Normalerweise kaufe ich solch relativ teure Produkte eher selten, aber nachdem nun kürzlich die Packung leer war, habe ich das Serum tatsächlich nachgekauft. […]

Chrissie Kreativ mit Ferrero und Lisa

0 Chrissie Kreativ No Comments

Nach der Weihnachtschallenge 2014 hatte ich im Jahr 2015 kein Glück und kam nicht in den Genuß der leckeren Ferrero Produkte. Aber jetzt hat es tatsächlich it der Frühlingschallenge 2016 geklappt, was mich natürlich sehr gefreut hat.

Das Thema war mit Ostern oder/und Frühling recht weit gefasst und reichte von „Deko“ über „gedeckter Tisch“ bis „kleine Geschenke“. Zur Verfügung standen wieder Mon Cheri, Ferrero Küsschen mit Milchschokolade und weißer Schokolade, Ferrero Rocher und Raffaello.

Ein paar Mon Cheri habe ich schon genascht bevor ich die eigentliche Aufgabe erfüllt habe – am Werbespuch „wer kann dazu schon nein sagen“ ist halt etwas dran. Die anderen Sachen habe ich aber bis nach dem Fotoshoot nicht angerührt.

Heute war ich dann fleißig und habe mich so richtig ausgetobt – hier die Ergebnisse:

 

Ein kleines Frühlingsfüllhorn

Ein kleines Frühlingsfüllhorn

Osterwiese in Gelb

Osterwiese in Gelb

Lisa2b

Osterwiese in Gelb

Lisa4a

Bunter Frühlingskorb

Lisa1a

Osterwiese in Rosa

Oserwiese in Rosa

Oserwiese in Rosa

 

Mir hat das Ganze sehr viel Spaß gemacht und den gelb dekorierten Teller habe ich auf ein alter Nähtischchen in meinem Flur gestellt. Ist zwar noch etwas hin bis Ostern, aber mir gefiel er so gut.

Zu den Produkten selbst muss man ja eigentlich nicht viel sagen. Jeder kennt sie und ich kenne niemanden, der nicht zumindest ein oder zwei der Sorten richtig gern mag. Ich selbst finde Mon Cheri am leckersten, gefolgt von Raffaello und Ferrero Rocher. Auf dem letzten Platz sind bei mir die Ferrero Küßchen – aber das will nichts heissen, da ich trotzdem alle sehr gerne vernasche.

 

Links:

Ferrero Webseite

Die Projektseite bei Lisa

 

Info:

Die Produkte wurde mir kostenfrei von “Lisa” zur Verfügung gestellt.

 

Nach der Weihnachtschallenge 2014 hatte ich im Jahr 2015 kein Glück und kam nicht in den Genuß der leckeren Ferrero Produkte. Aber jetzt hat es tatsächlich it der Frühlingschallenge 2016 geklappt, was mich natürlich sehr gefreut hat. Das Thema war mit Ostern oder/und Frühling recht weit gefasst und reichte von „Deko“ über „gedeckter Tisch“ bis […]

Update Rossmann Produkttests

0 Kurzinfo No Comments

Seit 2016 kann man bei den Produkttests von Rossmann die gewonnenen Gutscheine nicht mehr per Post nach Hause geschickt bekommen. Gutscheine gibt es jetzt nur noch per App auf’s Smartphone. Ist bei rund 260.000 Gutscheinen pro Jahr auch irgendwie verständlich, dass man diese Versandkosten gern einsparen wollte.

Ich persönlich bin zwar überhaupt kein Freund von irgendwelchen Firmenapps auf meinem Smartphone, aber damit stehe ich wohl ziemlich allein da. Nachdem ich, seitdem dieser Umstand bekannt wurde, ziemlich lange überlegt habe, ob ich künftig auf Rossmann Produkttests verzichten soll, habe ich die App nun doch runtergeladen.

Die App ist bei Google Play und im Apple App store erhältlich.

 

Links:

Zu den Rossmann Produkttests

Infos zur App

 

Seit 2016 kann man bei den Produkttests von Rossmann die gewonnenen Gutscheine nicht mehr per Post nach Hause geschickt bekommen. Gutscheine gibt es jetzt nur noch per App auf’s Smartphone. Ist bei rund 260.000 Gutscheinen pro Jahr auch irgendwie verständlich, dass man diese Versandkosten gern einsparen wollte. Ich persönlich bin zwar überhaupt kein Freund von […]

Produkttest: Philips Bügeleisen GC3811

1 Produkttests 1 Comment

Bügeln ist für die meisten Leute ja nicht gerade ein Hobby, mir geht es da genauso – sogar in mehr als einer Hinsicht.

Zum einen gibt es halt einfach schönere Sachen, als zu Bügeln. Zum anderen ist bügeln Teil meines Berufs als Damenschneiderin.

Insofern kann ich mich schon als Bügelprofi bezeichnen und habe mich daher doppelt gefreut, als ich von den „Konsumgöttinnen“ ausgewählt wurde das Bügeleisen von Philips zu testen.

 

Hier geht es zum Unboxing-Video:

 

 

 

Das sagt der Hersteller:

 

  • Automatische Dampfregelung mit passendem Dampf für jedes Kleidungsstück 

  • Erstklassige SteamGlide Plus-Bügelsohle für optimales Gleiten auf allen Stoffen

  • Doppelaktives Calc-Clean-System gegen Kalkablagerungen

  • Dreifache Präzisonsspitze für optimale Kontrolle und Sichtbarkeit

  • Dampfstoß von bis zu 160g für effektives Glätten

  • 2400 W für schnelles Aufheizen des Bügeleisens

  • Konstante Dampfleistung von bis zu 40g/min – ideal zum Glätten von Falten

  • Optimales „Leicht“-Gewicht (1,4kg) für leichtes Gleiten über die Kleidung

 

 

So sieht es aus (es sind natürlich auch andere Farben erhältlich):

 

Azur Performer Philips GC 3811

Azur Performer Philips GC 3811

 

 

Was sofort auffällt:

 

  • Das Bügeleisen ist schwer. Im Vergleich zu meinem alten Bügeleisen (das ähnliche Funktionen hat) bringt es immerhin 200gr mehr auf die Waage. Leer wiegt es 1200gr. Ich persönlich merke den Unterschied doch ziemlich. Und gerade wenn man viel bügelt, macht sich mit der Zeit natürlich jedes Gramm bemerkbar.

  • Insgesamt macht es einen sehr stabilen, wertigen Eindruck. Ausnahme: Der Knopf für das Calc-Clean System. Dieser wirkt leider total billig und sieht aus, als würde er nicht lange halten.

  • Die Benutzung ist Selbsterklärend. Viel in die Anleitung schauen muss man nicht (wenn man nicht gerade das erste Mal überhaupt bügelt).

  • Das Kabel hat die Standardlänge von 2m – ich fand schon immer, dass das etwas kurz ist.

 

 

Seitenansicht Azur Performer

Seitenansicht Azur Performer

 

 

Das Bügeleisen im Test:

 

  • Es heizt tatsächlich zügig auf (wenn auch nicht schneller, als mein altes Bügeleisen). Bei der ersten Inbetriebnahme hat es dabei einmal sehr laut geknackst. Das hat es danach aber nicht wieder getan.

  • Die Sohle ist wirklich schön glatt und gleitet wunderbar über alle möglichen Stoffe (getestet mit Leinen, Baumwolle, Mischgewebe und Polyester)

  • Die dreifache Präzisionsspitze ist insofern hilfreich, da man damit auch enge Ecken erreichen kann, da man eine Lage Stoff ca. 2cm weit zwischen Sohle und eigentliches Bügeleisen nehmen kann. Ansonsten ist es mehr Spielerei. Man sieht nicht mehr oder weniger, als mit einem normalen Eisen.

  • Es gibt keinen externen Behälter für Wasser. In anderen Rezensionen wurde das immer mal bemängelt. Mich stört das überhaupt nicht. Der Wassertank ist mit 300ml ausreichend groß und man muss nicht ständig zum Wasserhahn rennen.

  • Das Bügeln mit Dampf hat mich total begeistert. Die Dampfstöße sind kräftig und auch deutlich sichtbar (ich hab’s aber nicht hinbekommen das gescheit zu fotografieren – man hat halt nur zwei Hände). Auch die laufende Dampfmenge (sofern aktiviert) ist super.  

  • Der Knopf zum Sprühen ist für mich beim Bügeln nur schwer zu bedienen. Ich habe aber auch kleine Hände und sehr kurze Finger. Ich denke die meisten Leute werden dieses Problem nicht haben. Der Sprühstoß selbst ist ok, könnte aber auch gern noch etwas feiner sein.

  • Das Calc-Clean-System kann man nur mit zwei Händen bedienen. Ausschütten und drücken nur mit einer Hand funktioniert nicht.

 

 

Azur Performer Sohle

Azur Performer Sohle

 

 

Bewertung:

 

Pro:

  • Glatte, leicht gleitende Sohle
  • Toller Dampfausstoß
  • Grundsätzlich wertiges, stabiles Design
  • Unkomplizierte Bedienung
  • Heizt schnell auf

 

Contra:

  • Kabel könnte länger sein
  • Sprühknopf für mich schlecht zu erreichen
  • Calc-Clean-System Knopf wirkt sehr billig
  • Sprühstoß könnte feiner sein
  • Gewicht

 

Fazit:

In allen wichtigen Dingen überzeugt das Philips GC 3811 Azur Performer. Die wenigen Dinge, die man verbessern könnte, sind tatsächlich nur Kleinigkeiten.

 

 

Links:

Konsumgöttinnen

Mein Youtube Kanal

 

Das Bügeleisen bei Amazon

Amazon Affiliate Link *

 

Info: Das Produkt wurde mir kostenfrei von “Konsumgöttinnen” zur Verfügung gestellt.

 

Bügeln ist für die meisten Leute ja nicht gerade ein Hobby, mir geht es da genauso – sogar in mehr als einer Hinsicht. Zum einen gibt es halt einfach schönere Sachen, als zu Bügeln. Zum anderen ist bügeln Teil meines Berufs als Damenschneiderin. Insofern kann ich mich schon als Bügelprofi bezeichnen und habe mich daher […]